Widerlich: Alice Im Wunderland.
Alice Schwarzer macht Werbung für Bild. Die Frau, die für Gleichberechtigung kämpft(e) wie keine andere, macht Werbung für ein Blatt der Titten, Luder und Höschen-Skandale. Auf der einen Seite ist es widerlich. So unangenehm und peinlich berührend, dass man gar nichts mehr dazu sagen möchte. Auf der anderen Seite hat sie eins geschafft: Ihr gesamtes Bemühen wird mit einer einzigen Werbung konterkariert, diskreditiert und wasauchimmeriert. Und ihr Versuch der Rechtfertigung? Macht nichts besser. Egal, wem sie spendet.
Wortspiele wie „Ein Schwarzer Tag für die Emanzipation“ verbieten sich. Die Hintergründe gibt’s hier bei Stefan Niggemeier.
PS: Kein Wort sollte man darüber verlieren, dass die Bild Werbung mit Willy Brandt macht. Der kann sich ja nicht wehren. Natürlich ist das noch viel widerlicher.
PPS: Und nein, kein Wort, wie unmöglich sich Alice Schwarzer gegenüber Christine Westermann bei „Zimmer frei“ benommen hat (leider kein Video, nur die Informationen zur Sendung).

Ist ihre Erklärung auf der Homepage etwa schon wieder weg? Ts.
lady-kinkling
1 August, 2007 um 2129
proudly says : I absolutely agree with this !
proudly
28 Mai, 2008 um 1513