Wortretter

Es gibt Worte, die müssen einfach gerettet werden.

Letzte Worte: „After all, it belongs to him.“

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Wir bleiben beim Ableben. Sein Leben lang spricht man, teilt sich mit, erklärt, berichtet, antwortet, sagt, bestärkt, verneint, drückt aus, meint, hofft, bittet, fragt, stellt fest – und dann plötzlich spürt man: Noch genau ein Satz und es ist mit mir vorbei!

Eine harte Aufgabe, wenn man also auf dem Bette liegt, sich den letzten, alles erklärenden Satz zurecht legen will und feilt und bastelt, bis er passt. Nicht einfach, aber bei dem Einen oder Anderen kommen große Ergebnisse zustande. Hier eine Auswahl.

Bestes Letztes Wort – Kategorie „genervt“

I’m so bored with it all.“ (Winston Churchill)

Bestes Letztes Wort – Kategorie „lässig“

That was a great game of golf, fellers.“ (Bing Crosby) und „I should never have switched from Scotch to Martinis.“ (Humphrey Bogart)

Bestes Letztes Wort – Kategorie „realistisch-pragmatisch“

If this is dying, then I don’t think much of it.“ (Lytton Strachey, britischer Schriftsteller)

Bestes Letztes Wort – Kategorie „Fehleinschätzung“

That guy’s got to stop. He’ll see us.“ (James Dean)

Bestes Letztes Wort – Kategorie „Wichtigtuer“

My name and memory I leave to men’s charitable speeches, and to foreign nations and to the next ages.“ (Francis Bacon)

Und zum Schluss die Kategorie „Wird schon alles“:

„Gott sei deiner Seele gnädig“ sprach der Priester und Charlie Chaplin antwortete: „Why not? After all, it belongs to him.“

Geschrieben von besserEsser

21 Mai, 2007 um 1609

Veröffentlicht in Internes

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