Wortretter

Es gibt Worte, die müssen einfach gerettet werden.

Grabmalkauf, der (Subst.)

mit einem Kommentar

Die Begrüßung auf der Homepage ist nüchtern und selbstbewusst:

„Die Stiftung Warentest empfiehlt vor dem Grabmalkauf einen Blick ins Grabmal-Portal.“

Was für ein Wort. Grabmalkauf. Wenn man es schnell ausspricht, dann könnte es auch ein „kleiner possierlicher Nager“ sein, der im Vogtland vorkommt. Der Grabmalkauf lebt in schattigen Wiesenbereichen und ernährt sich von… Aber von wegen possierlich. Ein hartes Thema. Autokauf, Lebensmitteleinkauf – alles ok. Aber Grabmalkauf? Wer auf morbide Worte und völlig neue Einblicke Wert legt, dem sei diese Seite empfohlen.

 “Zu Lebzeiten entworfen und erworben, könnte ein Grabmal in Bootsform, in einem Garten hervorragend als Gartenbank dienen.“ (hier nachzulesen)

Mein Grabstein als Gartenbank? Mit Taubenschiss drauf? Dann doch lieber ein Fußball.

 Quelle grabmalportal.de

 Was bleibt? Der bekannte Warnspruch: Augen auf beim Grabmalkauf!

Geschrieben von besserEsser

16 Mai, 2007 um 1553

Veröffentlicht in Internes

Eine Antwort

Abonniere die Kommentare per RSS.

  1. Irgendwo muss ich noch das Bild rumfahren haben, auf dem ein Institut für Flugbestattungen wirbt: „Die and Fly“. Kein Scherz, sondern München, Lindwurmstraße. Phoenix heißen die auch noch.

    Wolf

    21 Mai, 2007 um 0532


Eine Antwort schreiben