Grabmalkauf, der (Subst.)
Die Begrüßung auf der Homepage ist nüchtern und selbstbewusst:
„Die Stiftung Warentest empfiehlt vor dem Grabmalkauf einen Blick ins Grabmal-Portal.“
Was für ein Wort. Grabmalkauf. Wenn man es schnell ausspricht, dann könnte es auch ein „kleiner possierlicher Nager“ sein, der im Vogtland vorkommt. Der Grabmalkauf lebt in schattigen Wiesenbereichen und ernährt sich von… Aber von wegen possierlich. Ein hartes Thema. Autokauf, Lebensmitteleinkauf – alles ok. Aber Grabmalkauf? Wer auf morbide Worte und völlig neue Einblicke Wert legt, dem sei diese Seite empfohlen.
“Zu Lebzeiten entworfen und erworben, könnte ein Grabmal in Bootsform, in einem Garten hervorragend als Gartenbank dienen.“ (hier nachzulesen)
Mein Grabstein als Gartenbank? Mit Taubenschiss drauf? Dann doch lieber ein Fußball.
Was bleibt? Der bekannte Warnspruch: Augen auf beim Grabmalkauf!


Irgendwo muss ich noch das Bild rumfahren haben, auf dem ein Institut für Flugbestattungen wirbt: „Die and Fly“. Kein Scherz, sondern München, Lindwurmstraße. Phoenix heißen die auch noch.
Wolf
21 Mai, 2007 um 0532