Geistesblitz, der (Subst.)
Heureka! Kaum sitzt mal einer unter einem Baum und kriegt einen Apfel auf den Kopf oder gemütlich in der Badewanne, da passiert es. Es zuckt einmal durch das ganze Hirn: Der Geistesblitz ist da. Phonetisch und semantisch ein großartiges Wort. Man braucht keine Erklärung, weiß sofort, was ein Geistesblitz bedeuten soll (auch wenn Wikipedia uns die Eingebung trotzdem erklärt). Der Blitz klingt kurz und schnell; und das ist er auch. Man ahnt das schwere Weltendonnern in der Ferne, das einem Geistesblitz folgen kann.
Traurig nur, wenn Geistesblitze entfernt werden müssen:
„Es werden so lange keine Geistesblitze auftreten können, bis wir die entsprechende Mechanik einwandfrei überarbeiten konnten. Wir entschuldigen uns für die notwendige vorläufige Entfernung der Geistesblitze und arbeiten daran, sie mit einem kommenden Inhaltspatch wieder einfügen zu können.“
Für jemanden, der nicht spielt, klingt das eher seltsam. Für andere wohl ganz logisch. Gefunden hier. Bei google finden wir nur 293.000 Einträge. Selbst „Rentenalter“ kommt auf 631.000 Treffer! Gibt es also eher wenige Geistesblitze im deutschen Netz? Ein schlechtes Zeichen.
Doch Hoffnung ist in Sicht: Immerhin sprechen mehrere Blogs, die das Wort im Namen führen, für eine blitzgescheite Blogwelt (hier und hier)! Das ist schön und bringt uns zum eindeutigen Fazit: Mehr davon!
