Wortretter

Es gibt Worte, die müssen einfach gerettet werden.

Lass uns Freunde bleiben

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Berliner Cafés werden immer kreativer: Zwar nicht bei der Auswahl zwischen Latte Macchiato, Latte Macchiato oder Latte Macchiato, doch zumindest bei ihren Namen. (Zur Statistik: In Berlin wird im Durchschnitt alle drei Sekunden ein neues Café eröffnet. Alle zweikommadrei Sekunden schließt aber auch eines.) Da geht man abends ins „Zu mir oder zu dir?“ und am nächsten Morgen dann ins „Lass uns Freunde bleiben„.

Wenn es mit der Zweisamkeit gerade nicht so gut ausschaut, dann holt man sich die Befriedigung eben woanders: „Kauf dich glücklich“ oder naturverbundener im „Glücklich am Park“ (hier das Foto von girl). Wer sich richtig damit beschäftigen möchte, schaut sich die juristischen Diskussionen um Kneipennamen an (zum Beispiel hier).

Was meint ihr? Zuviel Kreativität? Oder genau richtig? Mehr davon oder weg damit? Und jetzt: Ab ins „Ruf mich nie wieder an!“

Geschrieben von besserEsser

2 Mai, 2007 um 1015

Veröffentlicht in Internes

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